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Es ist einer der ganz großen Momente im Leben eines Depeche Mode Fans und eines Journalisten: David Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher veröffentlichen ein neuen Album. Dabei nutzen die drei Engländer sehr geschickt das neue Internet-Zeitalter und präsentieren auf ihrer Webseite nach und nach immer mehr Infos, wie Albumtitel, Plattencover, diverse Videos von Studioaufnahmen um erste Eindrücke ihres 12. Studioalbums „Sounds of the Universe“ zu vermitteln.
Lange vor der Veröffentlichung sorgte die Band bereits für weltweite Aufmerksamkeit, denn die erste Single aus dem neuen Album wurde als Live-Weltpremiere bei der diesjährigen Echo-Verleihung eindrucksvoll vorgetragen. Danach stand das Internet keine Sekunde still und Fans des gesamten Universums fieberten der Veröffentlichung der Single und nun natürlich auch die des Albums entgegen.
Martin Gore lies in seinen ersten Statements zum Album immer wieder durchsickern, das das neue Album, das Violator des 21. Jahrhunderts sei. Im Großen und Ganzen stimmt diese Behauptung auch, wenngleich man keinen einzigen Song im Stile von Policy of truth, Halo, World in my eyes oder gar Enjoy the Silence antreffen wird unter den 13 Songs, die es auf die Standart Edition des Albums geschafft haben. Mit dem Vorgänger-Album „Playing the angel“ befanden sich Depeche schon weitaus näher an besagtem Erfolgsalbum, wenngleich keines ihrer Alben nach dem Weggang von Alan Wilder an die musikalische Vielfalt heranreicht. So ist „SOTU“ musikalisch eher wieder in Richtung „Ultra“ und „Exciter“ gewandert, ohne sich dabei allerdings nur auch eine Sekunde lang zu wieder...
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Anlässlich der Total Pop-Hit Compilation von Erasure, das 40 ihrer ersten Hits in einem sehr aufwändigen Buch-Cover-Booklet bei Mute am 24.04.09 erscheint, wollen wir euch die History der Band, die aus Teilen von Depeche Mode entstand einmal genauer vorstellen.
Vince Clarke und Andy Bell, daß sind Erasure, der Inbegriff für Elektro-Pop Musik. Seit Ihrer Gründung im Jahre 1985 wurden sie vom Erfolg verwöhnt. Hinter Erasure steht das Mastermind Vince Clarke, der alles was er anfaßt erfolgreich werden läßt und der extravagante Andy Bell, der mit Stimme und Optik die Menschen begeistert. Vor der Gründung von Erasure hat Vince diverse andere Projekte durchgeführt und wir wollen mal den Weg, der zu dem Duo geführt hat, ein wenig beleuchten.
Angefangen hat alles in Basildon, am 03. Juli 1961 kam dort Vince Clarke zur Welt. Basildon, eine Kleinstadt vor den Toren Londons, daß der ärmeren Arbeiterschicht und Staatsbürgern aus dem zusammengebrochenem Commonwealth of Nations ein zu Hause bot. Aneinandergereihte, eher Mietskasernen ähnliche Wohnungen prägten das Stadtbild von Basildon. Für die dort aufwachsenden Jugendlichen gab es kaum Freizeitmöglichkeiten, es gab nur ein Kino und einen Jugendclub. In diesem Jugendclub traf sich regelmäßig eine kirchliche Jugendgruppe in der Vince Mitglied war. Zu dieser Zeit war er noch sehr gläubig und versuchte ständig die Menschen zu bekehren. Inzwischen hat sich das stark geändert, bezeichnet er sich heute als überzeugten Atheist. In dieser Jugendgruppe lernte er den ebenso tiefgläubigen Andy Fletcher kennen und konnte ihn dafür gewinnen mit ihm Musik zu machen. Der Name des Duos sollte No Romance In China sein. The Sparks und Kraftwerk gehörten zu den Vorbildern der beiden Jungmusiker. Als dritter im Bunde kam Martin Gore zur Band ... Weiter geht´s im Heft... jetzt hier versandkostenfrei bestellen.
Vor 20 Jahren hat sich eine deutsche Band bereits einen Namen gemacht, den man heute in einem Atemzug mit den wichtigsten deutschen Bands wie Phillip Boa und Camouflage nennen sollte. Ihren Geheimtipp-Status konnte die Band um Thomas Elbern zwar nie ganz ablegen, dafür sind sie umso interessanter für Fans erster Stunde geblieben, die nun in den Genuss ihrer musikalischen History kommen. Übrigens genauso wie alle Neulinge, denn diese werden bei Escape with Romeo einmal mehr überrascht werden.
Euer Best Of Album wird glücklicherweise nicht durch einen alten Hit eröffnet, sondern durch einen aktuellen eures letzten Albums. „Here come the night“ ist die perfekte Eröffnung, weil... ?
Weil's einfach ein klasse Song ist und den letzten Stand von "Escape with Romeo" zeigt. Der Song hat viele Elemente, die typisch für EWR sind : Synthlinie,Gitarren,Vocoder und eine ganz spezielle Atmosphäre.
Natürlich darf euer Clubhit „Somebody“ nicht fehlen, wenngleich die jüngeren Songs doch viel ausgereifter klingen. Wie würde Somebody klingen, wenn Du ihn heute noch mal schreiben würdest?
Ich glaube ziemlich ähnlich. "Somebody" steht für sich, es gab einige Remixe und Remakes (Beispielsweise die "Close Encounters" Version aus eigener Schmiede) aber das Original steht für sich und ist immer noch ein Clubhit. Ich würde heute eher eine akustische Version davon machen, aber selbst das gab's ja schon auf unserer EP "Stripped". Eine Latin oder Deathmetalversion wäre interessant, aber das sollen andere machen, mir fällt zu "Somebody" eigentlich nix mehr ein.
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unker Vogt befinden sich derzeit auf großer Amerika-Tour und werden in Übersee sicherlich genau so viel Freude bereiten, wie sie das hierzulande immer wieder schaffen. Ihr neuestes Werk hört auf den Titel „Warzone K17 – Live in Berlin“ und erscheint als Live-DVD und CD bei SPV. Wir sprachen mit der Band über Vergangenes, ihre Fans und natürlich ihre neue DVD.
Nach vielen VÖ-Verschiebungen ist es nun höchstoffiziell. Die DVD und CD werden am 22.05.2009 erscheinen. Was waren die Gründe für die Verschiebung?
Gerrit: Es gab einige Verzögerungen aufgrund von personellen und technischen Komplikationen, sodass das Produkt zwar rechtzeitig fertig wurde, wir aber dann keine entsprechende Promo mehr hätten machen können, da Rundfunk und Presse das Ergebnis nicht hätten begutachten können. Na ja, und dass man sich lieber mit jemandem über sein Produkt unterhält, der es auch kennt, ist wohl selbstverständlich.
Vor 14 Jahren wurde Funker Vogt als Nebenprojekt von Ravenous gegründet. Was ist eigentlich aus Ravenous geworden?
Gerrit: Wir haben uns durch den Umzug von Tim nach Fulda in den letzten Jahren gegenseitig ein wenig aus den Augen verloren – aber nicht aus dem Sinn. Denn wir haben uns tatsächlich im März zu einem Bandmeeting zusammen gesetzt und wollen im Mai bei einer ersten Session über 2-3 Tage mal abchecken, wie wir musikalisch wieder zusammen finden können und dann mal sehen, wo das Ganze hinführt. Da passiert also auch wieder was in nächster Zeit. Weiter geht´s im Heft... jetzt hier versandkostenfrei bestellen.
In den 80er Jahren waren sie in allen Popzeitschriften vertreten, das 1981 gegründeter Popduo Pet Shop Boys. Gerade erschien das neue Album „Yes“ von Neil Tennant und Chris Lowe, welches wir als Anlass nehmen euch die Band einmal genauer vorzustellen.
Genauso wie Depeche Mode sind auch die Pet Shop Boys nicht in der Versenkung verschwunden, so wie es mit vielen Popgruppen ihrer Zeit geschehen ist. Das Popduo hat sich ihren Platz aber auch hart erkämpfen müssen und wurde kürzlichst erst für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Der fast schon haarlose Neil Tennant, der über den Golfkrieg singt und Oscar Wilde zitiert und der schüchterne Keyboarder Chris, der sich manchmal ein wenig in die verschiedenen Kostüme reingezwängt fühlt. Sicherlich schaffen es immer noch Gruppen wie Depeche Mode anspruchsvolle Musik in die Charts zu befördern, doch kann man die Pet Shop Boys nicht mit Depeche Mode vergleichen. Depeche Mode haben inzwischen einen Kultstatus den die Pet Shop Boys nie erreicht haben. Außerdem ist es z.Zt. einfach cool Depeche Mode zu hören, die Pet Shop Boys kennt kaum jemand aus der jüngeren Generation und wenn ja, wird darüber gelacht. Das Pet Shop Boys Phantom ist aber nach wie vor in den Charts zu finden, auch wenn sie dort schnell wieder verschwinden. Weiter geht´s im Heft... jetzt hier versandkostenfrei bestellen.