Depeche Mode „Spirit“ – Armed with new technology (Die Highlights)

Morgen erscheint endlich das neue Album von Depeche Mode. Wir wollen euch hier noch einmal ganz exklusiv die Highlights präsentieren. Alles fing mit der Veröffentlichung der Online Single „Where´s the revolution“ an. Glücklicherweise erschien einen Monat später auch noch der entsprechende Tonträger dazu. Der Vorbote hat gleich mehrere Highlights. Neben dem grandiosen Refrain, den die Band auch schon auf ihrer Pressekonferenz im Oktober 2016 vorgestellt hatte, glänzt Martin hier mit überaus grandiosem Songwriter-Fähigkeiten und schrieb definitv einen seiner besten Texte überhaupt und setzte sich damit mit einem brandaktuellen Thema der Weltgeschichte auseinander. Darüber hinaus gibt es noch einen musikalischen Höhepunkt im Song…“The train is coming…“ Doch das beste an diesem Song ist das sich einschleichende „Where´s the revolution“ in diesem Teil, das von Martin bei Minute 3:34 als Backings eingesungen wurde. Hier spürt man diese sensationelle Detailverliebtheit.

Das größte Highlight ist auch nach vielen Tagen, die der Geist von Depeche Mode im Jahre 2017 auditive Enthüllung erlangte, der Opener „Going Backwards“. Es ist mit Abstand der kompletteste Song und wahrscheinlich der beste Song von Depeche Mode in diesem Jahrtausend. Hier stimmt einfach alles. Sensationelle Lyrics, tolle Backings, Interludes, Instrumentierung und grandiose Statements wie  „Watch men die in real time“ oder „Armed with new technology“ und dennoch meint Martin zu recht, das wir in der Geschichte zurück gehen, anstatt vorwärts. Traurig aber so wahr.

„Scum“ ist für den Abschaum in dieser Welt bestimmt. Hier rechnet Martin unglaublich brutal und mitten in die fresse mit all denen ab, die nur nehmen und nichts geben. Eine verbale Attacke folgt der anderen und am Ende hat Martin die Hoffnung das dann doch noch alles gut wird. Leider aber nicht immer in diesen Leben, die wir miteinander teilen… aber …“what are you going to do when Karma comes?“ … hoffen wir mal, dass das Karma bald all die jene bestraft die sich als Abschaum identifizieren können.

Bei „Poison Heart“ ist sich Martin sicher, dass Dave hier seinen bislang besten Song geschrieben hat. Das kann man auch gut und gerne unterschreiben, denn der Song hat tolle Melodien und am Ende eine lyrische Überraschung im Gepäck. Mit „Broken“, „All that´s mine“ und eben „Poison Heart“ ist Gahan ein wichtiger neuer Bestandteil im Songwriter-Duo Depeche Mode, das sich hoffentlich noch viele Jahre übertreffen wird.

Der zweitbeste Song ist schon wieder einer von Gahan. Zusammen mit Kurt Uenela hat er  „No More (This is the last time)“ geschrieben. Der elfte Track des Albums ist zwar relativ kurzweilig, aber dennoch ein Ohrwurm, den man einfach nur lieben kann. Leider ist hier musikalisch nicht so viel drin, wie man es sich wünschen würde.

Es bleibt nach wie vor einiges auf der Strecke, aber mit diesen fünf Songs haben Dave, Martin und Fletch doch wieder ein paar tolle Songs ihrer endlos langen Discographie hinzugefügt.

Optisch hat Anton Corbijn sich zu dem wieder sehr übertroffen und hat nach „Violator“ und „Playing the angel“ ein grandioses Artwork erschaffen. Da kann man doch sehr gespannt auf die T-Shirts und Poster zur Tour sein, denn es muss nicht immer nur die Violator-Rose sein… Die Band hat sich seit 1980 stets weiterentwickelt, also sollten die Fans das mit den neuen Symbolen auch können. Depeche Mode ist ein Kunstwerk! Hier kann man ihr neuestes Kunstwerk als Doppel-CD  inkl. Fanmagazin mit Dave Gahan Puzzle Poster, Taschenspiegel und DIN A1 Poster bestellen.

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