Cobain kommt ins Kino

cobainAm 5. April 1994 erschütterte die Nachricht vom Selbstmord Kurt Cobains die Rock-Welt. Seitdem ranken sich diverse Mythen, Geschichten und sogar Verschwörungstheorien um den charismatischen Nirvana-Frontmann, der trotzdem bis heute nicht wirklich greifbar war.

Mit COBAIN – MONTAGE OF HECK liefert Regisseur Brett Morgen jetzt gut 20 Jahre später einen intimen Einblick in das Leben und das Schaffen von Kurt Cobain und lässt den Zuschauer dabei seiner Person erstmalig wirklich nahe kommen. Als einziger Filmemacher überhaupt erhielt er für dieses Projekt die volle Autorisierung der Cobain-Familie sowie uneingeschränkten Zugriff auf umfangreiches Archiv-Material. Entstanden ist eine Dokumentation, die mit viel Gespür einen neuen Blickwinkel auf bisher unbekannte Seiten und die Vielschichtigkeit der Talente dieses Ausnahmekünstlers liefert.

Benannt nach einem Mix-Tape von Kurt Cobain, beleuchtet MONTAGE OF HECK umfassend und gleichzeitig behutsam die Welt des Kurt Cobain: Von einer fröhlichen Kindheit in Aberdeen, Washington, in der sich das enorme kreative Potenzial Cobains bereits bemerkbar machte, bis zu seinem unglaublichen Erfolg mit der Band Nirvana, mit der er Musikgeschichte schrieb und an dem er letztendlich zerbrach. Geschickt kombiniert der Oscar®-nominierte Brett Morgen dabei Kinderbilder, Home-Videos, Demo-Tapes, Skizzen, Gemälde und Skulpturen aus dem bislang vorwiegend unbekannten Archivmaterial mit Interviews, in denen seine Witwe Courtney Love, seine Eltern und Verwandte, Freunde und musikalische Weggefährten zu Wort kommen.

So ist ihm ist ein vielschichtiges Portrait gelungen, das dem Zuschauer einen tiefgehenden Blick in das Leben der außergewöhnlichen Rocklegende gewährt.

 Nur in der Kino-Fassung des Films ist zusätzlich ein exklusives Interview mit Brett Morgen zu sehen, der über seine Zusammenarbeit und Erfahrungen mit der Cobain-Familie spricht.

Cobains Tochter Frances Bean fungierte bei diesem Filmprojekt als ausführende Produzentin. Der Film, der ab 09. April für nur kurze Zeit in ausgewählten Kinos zu sehen sein wird, wurde bereits auf dem diesjährigen Sundance Film Festival sowie der Berlinale gezeigt, wo er Publikum und Presse gleichermaßen überzeugte.

 

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