The Smashing Pumpkins

smasking pumpkinsDie erste Singleauskopplung “Being Beige” feierte gestern am 20.10. auf RollingStone.com Premiere und ist ab sofort in Deutschland digital erhältlich.
„Monuments to an Elegy“ ist das achte Studio-Album der US-Alternative-Rockikonen. Die in Chicago beheimate Band liefert damit den Nachfolger zum 2012 erschienen Werk „Oceania“. „Monuments to an Elegy“ erinnert an die Maßstäbe setzenden Alben „Siamese Dream“ und „Mellon Collie and The Infinite Sadness“ und beeindruckt mit dem typischen Smashing Pumpkins Sound.
Das neue Werk wurde in Chicago von Billy Corgan und dem seit 2007 in der Band spielenden Gitarristen Jeff Schroeder aufgenommen. Für die Schlagzeugaufnahmen ist kein geringerer als Tommy Lee verantwortlich. Für die Produktion zeichnet sich neben, Corgan und Schroeder, Howard Willing verantwortlich, mit dem die Pumpkins schon bei den „Adore“ Sessions zusammen gearbeitet haben. „Monuments to an Elegy“ wurde von David Botrill gemischt und von Howie Weinberg gemastert, der bereits die herausragenden Alben in den 90ziger Jahren gemastert hatte.
Die Pumpkins kündigen nicht nur „Monuments to an Elegy“ für diese Jahr an, sondern bestätigen auch zeitglich die Veröffentlichung von Album Nummer neun „Day for Night“ für den Herbst 2015.
Sänger und Gitarrist Billy Corgan, der das Artwork zu „Monuments Of An Elegy“ persönlich gestaltete, beantwortet die wichtigsten Fragen zu seinem neuen Werk:
Warum veröffentlichen die Smashing Pumpkins zwei Alben innerhalb eines Jahres?
„Ursprünglich arbeitete ich an einem Doppelalbum. Doch als ich darüber nachdachte, wie ein solches in der heutigen oberflächlichen Kultur konsumiert werden würde, beschloss ich, es in zwei Teilen herauszubringen.“
“Monuments To An Elegy” klingt wie eine Hommage an die vielen unterschiedlichen musikalischen Phasen der Smashing Pumpkins. Harte Gitarrenriffs sind ebenso zu hören wie Keyboard- und Synth-Parts. Was wolltet Ihr damit erreichen?
 „Ich beginne die Arbeiten an einem Album selten mit dem Gedanken „wie es sein sollte“, denn die Songs verschmelzen irgendwann ineinander. Sie werden dadurch beeinflusst, was genau in diesem Moment passiert und was nicht. Wenn ich also irgendetwas damit erreichen wollte, dann alles, an was ich musikalisch interessiert bin, zu vereinen.“
Was hat Euch dazu inspiriert, Mötley Crüe-Drummer Tommy Lee zu fragen, auf „Monuments To An Elegy“ Schlagzeug zu spielen? Wie hat er das Album beeinflusst?
„Die Demos klangen bereits auf eine ganz bestimmte Art und Weise besonders und so schlug einer von uns vor, jemanden zu finden, der die Songs so spielen würde wie Tommy Lee. Jeff Schroeder sagte daraufhin: „Warum fragen wir ihn nicht selbst?“ Tommy gibt ihnen mit der Kraft und Anmut, für die er berühmt ist, eine Resonanz, die sowohl unmittelbar als auch unverwechselbar ist.“
Gitarrist Jeff Schroeder ist seit 2007 Teil der Smashing Pumpkins. Welchen Beitrag hat er zu „Monuments To An Elegy“ geleistet?
„Jeff brauchte einige Jahre, um seinen Platz in einem Sound zu finden, der bereits geformt worden ist, ehe er ein Teil der Band wurde. Er begann daraufhin, melodischer zu spielen, er ist sozusagen eine zusätzliche Stimme. Dieses Triumvirat zwischen ihm, Tommy und mir ist auf der Platte deutlich zu hören. Außerdem war Jeff eine Art natürlicher Produzent während der Aufnahmen. Er trieb mich in einer Art und Weise dazu an, mein Bestes zu geben, die die meisten nicht verstehen: mit viel Geduld und Zuspruch.“
Wie hat sich Produzent Howard Willing auf dem Album eingebracht? Der Sound klingt würdevoll und zugleich intim, was schon immer ein Markenzeichen der Smashing Pumpkins war.
„Im Gegensatz zu mir lebt Howard in der Realität.“, erklärt Corgan. „Er war für uns eine Art musikalischer Verkehrspolizist und zeigte uns deutlich die Stellen auf, an denen wir uns weiterentwickeln mussten. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, denn wir sind keine Band, die in der Vergangenheit leben oder in Sentimentalitäten schwelgen will.“
 Wie würdest Du die Songs auf „Monuments To An Elegy“ thematisch beschreiben? Da ist z. B. die verletzliche Direktheit auf „Run2me“, die zerbrochene Romanze auf „Being Beige“ und die sich ständig wiederholende Zeile „I will bang this drum until my dying day“ auf „Drum + Fife“ zu hören. Wie passt das zusammen?
“Das kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten. Wir wollten aus den über 80 Songideen nur die besten auswählen und Howard gefielen die mit einer starken Persönlichkeit besser, als die mit einem guten Riff.”

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